Das Prävensionsprojekt Am Ende der Angst kommt zum ersten mal an eine Schule im Landkreis Esslingen

Am Ende der Angst in Wendlinger Schule

Wir haben uns intensiv mit einem Projekt befasst, das bereits im Raum Karlsruhe angelaufen ist. Das Projekt nennt sich Am Ende der Angst und beschäftigt sich mit der Thematik der sexuellen Gewalt von Jugendlichen an Jugendlichen. Mit einem eigens für das Projekt umgebauten Bus, mit integrierter Bühne und Medientechnik, werden Schulen angefahren und das Thema theaterpädagogisch mit Schülern von 7. Klassen bearbeitet. Interaktiv mit Rollenspielen und Beratung in Kleingruppen durch Psychologen.

Dieses Präventionsprojekt Am Ende der Angst wird zum ersten Mal in einer Schule im Landkreis Esslingen umgesetzt. Zusammen mit Hänsel und Gretel, Werkraum Karlsruhe und Kompass Kirchheim wird das theaterpädagogische Projekt an der Johannes-Kepler-Realschule in Wendlingen gestartet. An weiteren Schulen im Landkreis Esslingen soll diese Aktion wiederholt werden. Hier finden nach der ersten Aufführung Gespräche statt.

Mit diesem Theaterprojekt möchten die Stiftung Hänsel und Gretel gemeinsam mit Werkraum Karlsruhe und der Beratungsstelle Kompass auf das Problem der sexuellen Aggression und der sexuellen Gewalt unter Jugendlichen aufmerksam machen sowie hilfreiche Gegenmaßnahmen anbieten. Das Ziel des Projektes Am Ende der Angst ist, Opfer und Täter zu vermeiden.

Die Stiftung Hänsel und Gretel unterstützt unseren Verein von Anfang an und ist präventiv im gesamten Bundesgebiet tätig. Auch das wichtige Projekt Kein Täter werden des Instituts für Sexualmedizin an der Berliner-Charité wird von Hänsel und Gretel finanziert.

Geschrieben am: Donnerstag, 25. Februar 2010 - 11:15 Uhr