Die elfte Fotoproduktion für den Serie-X Kalender findet in der Stuttgarter Wilhelma statt.

Das Amazonienhaus der Wilhelma Stuttgart

Eine ungewöhnliche Lokation, die den Eindruck erweckt, man befände sich im Regenwald, das Amazonienhaus der Wilhelma in Stuttgart.
Hier wird unsere nächste Fotoproduktion statt finden und das angestrebte Motiv erfordert die ganze Professionalität unseres Fotografen Wilfried Adam. Allein die hohe Luftfeuchtigkeit ist eine Herausforderung für die Fotoapparate. Dazu die Lichtverhältnisse, denn die Aufnahmen können selbstverständlich erst gemacht werden, wenn das Amazonienhaus für die Wilhelma-Besucher geschlossen ist. Wir sind jedoch guter Dinge, dass dies ein sehr schönes Kalenderbild wird und bedanken uns bereits jetzt für die tolle Kooperation der freundlichen Mitarbeiter der Wilhelma Stuttgart.

Die Wilhelma in Stuttgart

Die Wilhelma ist kein Zoo im herkömmlichen Sinne. Durch die Kombination von Pflanzen und Tieren, alter und moderner Architektur in einem historischen Park ist sie einzigartig auf der Welt. Die Anlage wurde um 1850 durch Karl-Ludwig von Zanth im Auftrag von König Wilhelm I. von Württemberg als Gartenhaus mit Wohngebäuden und Ziergewächshäusern in Maurischen Formen erbaut. Heute ist die Wilhelma mit rund 10.000 Tieren in fast 1.000 Arten einer der artenreichsten Zoos in Deutschland, wobei ein Querschnitt durch alle Klimazonen der Erde gezeigt wird. Wertvoll ist auch der Pflanzenbestand mit über 6.000 Arten.

Das Amazonienhaus

Ein gewaltiger Schritt nach vorne war für die Wilhelma das Amazonienhaus. Auf 1.200 Quadratmeter umbauter Fläche sieht man in einer grandiosen, künstlich gestalteten Felslandschaft Pflanzen und Tiere aus dem oberen Amazonas-Regenwald. Im üppigen Grün von Kapok- und Mahagonibäumen, Assaipalmen, Kanonenkugelbaum, Puderquastensträuchern und Bananen leben u. a. Brüllaffen, Weißkopfsakis und Goldkopflöwenäffchen. Frei fliegende Vögel wie Sonnenrallen, Blatthühnchen, Tangaren bevölkern den Urwald. Im Becken unterhalb eines tosenden Wasserfalls findet man Kaimane und verschiedene Fischarten aus dem Amazonas. Durch die entsprechenden Temperaturen und Luftfeuchte wird den Besuchern so ein Eindruck aus diesem bedrohten Lebensraum vermittelt.

Geschrieben am: Montag, 9. Februar 2009 - 08:59 Uhr