
80.708 Zuschauer stehen wie eine Wand hinter ihrem Team, in der Heimat des BVB, aber auch wenn die deutsche Nationalmannschaft zu Gast ist: 14 Länderspiele gab es in der bisherigen Geschichte des größten Stadions Deutschland. Die Bilanz ist hervorragend und schwor einen Mythos hervor: 13 Siege und ein Unentschieden.
Doch dann kam der 4. Juli 2006, der Tag an dem der "Mythos" Geschichte wurde. Man schrieb die 118. Minute, Deutschland im WM-Halbfinale gegen Italien. Pirlo zu Grosso, Grosso schießt das Tor und eine Fußball-Nation versinkt in Tränen.
Am 25. April 2008 ist Foto-Shooting im größten Fußballstadion Deutschlands, dem SIGNAL IDUNA PARK Dortmund. Mit den markanten gelben Pylonen der Dachkonstruktion ist das Stadion ein Wahrzeichen der Stadt Dortmund.
Errichtet wurde das ursprüngliche Westfalenstadion zwischen 1971 und 1974 für die WM 1974 in Deutschland mit einem Fassungsvermögen für 54.000 Zuschauern.
In der ersten Ausbaustufe ab 1995 wurde durch Errichtung der Oberränge auf der West- und Ostseite die Zuschauerkapazität erhöht. In der zweiten Ausbaustufe wurden auch Nord- und Südtribüne mit einem Oberrang überbaut. Im dritten Bauabschnitt, hat man dann die Ecken geschlossen und damit die Kapazität auf 83.000 Zuschauer erhöht.
Mit dieser Größe wurde das Dortmunder Stadion zum WM-Halbfinalstadion und somit das größtmögliche Ziel erreicht, denn dass das Finale in der Hauptstadt stattfindet, stand schon immer unumstößlich fest. Die UEFA deklarierte den SIGNAL IDUNA PARK anschließend zum Fünf-Sterne-Stadion. Es ist damit eines von fünf deutschen Stadien, in denen laut UEFA Endspiele der Champions League sowie Qualifikations-Spiele zu den Europameisterschaften stattfinden dürfen.
Wer einmal ein Heimspiel in Dortmund erlebt hat, der weiß was Gänsehaut-Feeling ist, zusammen mit 80.707 weiteren Zuschauern.
Das Team von Serie-X wird dagegen die Stille des Stadions einfangen, ohne Fans.
Nur das X-Model, der Rasen, die Linien und die Zuschauerränge. Ein spannendes Bild an einem Ort, der ständig Spannung verspricht.
Geschrieben am: Montag, 14. April 2008 - 16:31 Uhr
Autor: Bericht Jörg Bächle, Foto Copyright: Laubner