Das Dach des Trianon in Frankfurt am Main war Ziel der 9. Produktion

Am 3. Oktober 2008, dem Tag der Deutschen Einheit, fand die neunte Fotoproduktion für den Kalender des Projektes Serie-X auf dem Dach des Trianon in Frankfurt am Main statt. Einem Premium Tower of the World.

Das Kalenderbild
Foto: Wilfried Adam

Klaus setzt sein Zeichen

Das 9. Kalenderbild für den Kalender des Projekts Serie-X ist im Kasten. Model Klaus setzte sein Zeichen auf dem Dach des Trianon in Frankfurt am Main.

Das Trianon, das der Morgan Stanley Eurozone Office Fund gehört, dürfte seinen Namen von der dreieckigen Konstruktion haben, welche sich in allen Teilen des Bürohochhauses wieder findet.

In der Rangliste der höchsten Gebäude Frankfurts belegt es den fünften Rang. Europaweit belegt es Rang 19. Nichts desto Trotz strahlt es durch seine Bauweise eine Eleganz aus, die den Betrachter schwerlich unbeeindruckt lassen kann.

Für Serie-X einer von vielen Gründen hier eine Kalenderproduktion umzusetzen.

Der Wolkenkratzer im Westend von Frankfurt

Das Frankfurter Trianon von unten gesehen, ein gewaltiger Bau aus hochfesten Beton dessen Abschluss ein Diamant bildet, der in der Dunkelheit auf die Schönheit dieses Bauwerkes hinweist.

Erbaut wurde das Hochhaus zwischen 1989 und 1993 von den Architekten der Novotny Mähner Assoziierte, HPP International und Albert Speer & Partner. Seither zählt das Trianon, auf Grund seines Erscheinungsbildes, zu den Premium Towers of the World.

Diese Auszeichnung war Grund genug für das Projekt Serie-X das Trianon für ein Shooting aus zu wählen. Zumal Frankfurt am Main europaweit eine der wenigen Städte ist, welche eine echte Skyline zu bieten haben.

Der Grundriss des Hauses hat die Form eines gleichseitigen Dreiecks, an dessen Ecken stehen die Ecktürme in der gleichen Form und bilden mit 186 Metern den höchsten Punkt des Hauses.

Das Trianon in Frankfurt am Main
Spieglein, Spieglein im Diamant

Spieglein, Spieglein im Diamant....

Der komplett verspiegelte Diamant, der auf dem Dach des Trianon zwischen den drei Eckhäusern, welche Pylonen genannt werden, sein Zuhause hat, ist für jeden Fotografen eine Fundgrube an Motiven. In diesem Fall waren die Spiegelungen das Serie-X Produktions-Team und der zwei Begleiter des Securitas Sicherheitsdienstes das Objekt des Fotografen.

Ebenfalls zu sehen ist die eigentliche Produktionsstätte, das Dach des Hochhauses. 174 Meter weiter unten, im Grünen, liegen die Büro- und Wohngebäude die das Trianon umgeben.

Durch die gute Beratung der zwei Securitas Mitarbeiter und der Möglichkeit alle drei Pylonen (die Eckhäuser des Trianon) zu begehen, eröffneten sich dem Serie-X Produktions-Team unzählige Möglichkeiten der Bildgestaltung.
Dennoch sollte die Aufnahme, welche letzten Endes im Kalender erscheinen sollte, zu den abgearbeiteten Kalendermotiven passen.

Der Diamant von unten

Einen besonderen Blick auf das Bankenviertel von Frankfurt hatten die Besucher, wenn sie sich genau unter den Diamanten begaben.

Hier konnte auf eindrucksvolle Weise weit in das Landesinnere von Hessen geblickt werden. Natürlich hoben sich die Gebäude die Frankfurt auch den Namen Mainhatten einbrachten besonders hervor.

Was das Wetter betraf, so hatte das Team von Serie-X, das bei dieser Produktion aus Bernd Köhle, Fotograf Wilfried Adam, dem Model Klaus und dem zweiten Vorsitzenden Anatol Tulga bestand, großes Glück.
Die zum Teil schweren Wolkenbrüche, die das Team bei der Anreise begleiteten, waren für die Dauer des Shootings wie weggeblasen. Dass besagter Wind aber auch ein Problem sein konnte, sollte sich später heraus stellen.

Der Diamant von unten
Produktionsvorbereitungen

Produktionsvorbereitungen

Der Standort für das Stativ war gewählt, die Vorbereitungen für das Shooting gingen ihren Lauf und so langsam stellte sich heraus, dass die Böen, welche im Vorfeld die Regenwolken vertrieben hatten, nun zu einem unterschätzten Problem wurden.

Auf Grund der Höhe des Statives und der Angriffsfläche die sich daraus ergab, begann die Kamera, die am Ende des Statives befestigt war, bedenklich stark zu schwanken. Nun gut, dann musst das Team halt auf besseres Wetter, in diesem Fall auf weniger Wind warten.

Um die Überbrückung so angenehm wie möglich zu gestalten, bot Herr Olaf Seraphin, von der Firma Securitas an, einen Cappuccino zu trinken und in das Foyer des Trianon zu schauen.
Ein Angebot, das vom Produktions-Team gerne angenommen wurde.

Pause im Foyer des Trianon

Der imposante Eingangsbereich des Trianon wird regelmäßig für Ausstellungen genutzt, welche in den Schaukästen angekündigt werden. Auch ein Rückblick auf vergangene Veranstaltungen werden dem Besucher zur Schau gestellt.

Im Zuge der Produktion von Serie-X e.V. wurde von Ingolf Fischer, dem Bürgermeister des Trianon, angeboten, nach Fertigstellung des Kalenders, diesen ebenfalls im Foyer des Hochhauses zu präsentieren.

Ein Angebot, das von Bernd Köhle sehr gerne angenommen wurde. Solch eine Möglichkeit bekommt man ja nicht alle Tage.

Wie auf dem Bild zu sehen, hatte das Produktions-Team bei einer Tasse Cappuccino, die Möglichkeit den Eingangsbereich zu besichtigen und über die kommenden Veranstaltungen zu diskutieren.

Pause im Foyer
Shooting auf dem Dach des Trianon

Das Shooting auf dem Dach

Obwohl für den Produktionstag Regenwetter vorausgesagt wurde, schien in Frankfurt die Sonne, und die Produktion stand in einem guten Licht. Auch das Model Klaus wusste die wohlige Wärme zu schätzen, schließlich ist der Sommer vorbei und in einer Höhe von 174 Metern war der Wind schon recht frisch.

Nach den Anweisungen des Fotografen Wilfried Adam wurde das Model in Szene gesetzt, besser gesagt gelegt. Anatol Tulga stand dem Model dabei hilfreich zur Seite.

Die Aufgabe des Fotografen bestand darin, die Strukturen des Gebäudes, die Tiefe, welche sich aus der Höhe ergaben und das Zeichen des Models zusammen in eine spannende Aufnahme umzusetzen. Daraus ergab es sich, dass das Model, als auch der Fotograf den Standort öfters wechseln mussten.

Warten auf den Sonnenuntergang

Neben einer Produktion bei Tageslicht war auch ein Shooting bei Nacht geplant. Hierbei sollte die Skyline des Bankenviertes von Frankfurt am Main und die untergehende Sonne zusammen mit dem Model abgelichtet werden.

Die Wolken am sich verdunkelnden Himmel versprachen mit den teilweise beleuchteten Büroräumen der gegenüberliegenden Hochhäuser eine stimmungsvolle Nachtaufnahme.
Also wartete das Produktions-Team bis die Blaue Stunde anbrach. Kamera, Blitzgeräte und Model wurden auf das folgende Shooting vorbereitet.

Leider war es so, dass trotz der peniblen Vorarbeit eine Unbekannte blieb, der immer stärker auffrischende Wind. Dieser rüttelte so kräftig an der auf dem Stative befestigten Kamera, dass eine unverwackelte Aufnahme unmöglich wurde. Das Nachtshooting musste abgesagt werden.

Warten auf den Sonnenuntergang
Ungeahnte Ansichten

Ungeahnte Ansichten

Auch wenn eine Aufnahme vor der nächtlichen Skyline durch den starken Wind verhindert wurde, blieb die Gewissheit, dass das Shooting durch die spannende Umsetzung bei Tageslicht ein Erfolg war.

So wurde nach insgesamt fünf Stunden Produktion, auf einem der schönsten Dächer Frankfurts, die Ausrüstung zusammengepackt und in den Fahrstuhl verfrachtet, welcher das Produktions-Team 45 Etagen nach unten beförderte.

Zurück blieb der Diamant, wie das Wahrzeichen des Frankfurter Trianon liebevoll von den 2500 Beschäftigten des Bürohochhauses genannt wird.

Er wird auch in Zukunft der Witterung trotzen und sein Zeichen über den Dächern der Frankfurter Metropole setzen.

Ein letzter Blick auf Frankfurt am Main

Ein letzter Blick noch auf die Stadt, in der das neunte Shooting für das Kalenderprojekt Väter setzen Zeichen gegen den Missbrauch von Kindern umgesetzt wurde.

Serie-X e.V. wird jedoch wieder kommen um den fertiggestellten Kalender im Foyer des Trianon der Öffentlichkeit vorzustellen.

Die Produktion über den Dächern von Frankfurt am Main wird in den Erinnerungen des Produktions-Teams mit Sicherheit einen besonderen Platz einnehmen. Nicht zuletzt auf Grund der offenen Freundlichkeit, mit welcher das Team von Serie-X e.V. bei den Verantwortlichen des Trianon empfangen wurde.

Einmal mehr waren sich die Initiatoren des Kalender-Projektes sicher, dass es Richtig ist, Gelder zu generieren das missbraucheten Kindern zu Gute kommt.

Nächtlicher Blick auf Frankfurt
Wieder einen Schritt weiter

Wieder einen Schritt weiter

Ein erlebnisreicher Tag. Schönes Wetter. Aber trotzdem harte Arbeit und eine enorme Anspannung am Set. Erst wenn das Motiv stimmt, weicht der Druck. Bernd Köhle zeigt die neunte fertig gestellte Produktion zufrieden an. Jetzt stehen noch drei Fotoshootings aus.

Das Team von Serie-X bedankt sich ganz herzlich bei Ingolf Fischer, Immobilienmanager und „Bürgermeister“ des Trianon, für die unkomplizierte Zusammenarbeit und die professionelle Unterstützung sowie bei Securitas-Mitarbeiter Olaf Seraphin für die freundliche Betreuung vor Ort. Wir werden das Trianon in sehr guter Erinnerung behalten und sicherlich wiederkommen.

Text: Tulga | Fotos: Tulga